{"id":129,"date":"2023-09-24T22:09:50","date_gmt":"2023-09-24T20:09:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeinde-pflanzen.net\/talk\/?p=129"},"modified":"2023-09-24T22:09:50","modified_gmt":"2023-09-24T20:09:50","slug":"transkription-von-aussaat-talk-ep-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeinde-pflanzen.net\/talk\/2023\/09\/24\/transkription-von-aussaat-talk-ep-11\/","title":{"rendered":"Transkription von Aussaat \u2013 Talk, Ep. 11"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Dies ist nur eine halb-automatisch erstellte Transkription. Hier sind also durchaus Fehler vorhanden! <a href=\"https:\/\/www.gemeinde-pflanzen.net\/talk\/2023\/09\/24\/das-zentrum-johannes-paul-ii-wien-als-resource-church-mit-pater-george-elsbett\/\">Bitte h\u00f6ren Sie in den Originalton hinein<\/a><\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Aussaat, Serie Talk, Gespr\u00e4ch dem Podcast des Netzwerkes Gemeindepflanzen, wo es rund um die Themen Gemeindegr\u00fcndung, J\u00fcngerschaft und Evangelisierung geht. Mein Name ist Jonathan Berschauer und ich freue mich, dass du heute wieder mit dabei bist!<br>Vor wenigen Folgen ging es in diesem Podcast um das Thema Resource Church, \u00fcber das ich mit Bischof Rick Thorpe gesprochen habe. Und heute freue ich mich, dass wir einen Einblick in das Zentrum Johannes Paul 2 erhalten, eine Gemeindeneugr\u00fcndung in Wien, die, zumindest nach meinem Wissen nach, die erste deutschsprachige Gemeindegr\u00fcndung ist, welche explizit die Strategie einer Resource Church verfolgt. Zu Gast ist bei mir heute der Gr\u00fcnder und Leiter des Zentrums Johannes Paul 2. Herzlich Willkommen, Pater George Elsbett.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, gr\u00fc\u00df Gott!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Pater George, ich bin froh, dass wir \u00fcberhaupt einen Termin gefunden haben, weil dein Terminkalender ja doch ganz gut gef\u00fcllt ist, auch. Ich habe geh\u00f6rt in den letzten Tagen, warst du, glaube ich, sogar in Amerika irgendwo unterwegs. Was besch\u00e4ftigt dich gerade und was treibt euch gerade im Zentrum um?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Besch\u00e4ftigen tun mich viele Dinge, ich glaube, eine ist der Hauptfragen, die man sich schon immer wieder stellt, gerade als Leiter ist, ist das, was wir machen, nur der eigene Vogel, die eigene Vision oder ist es auch wirklich das, was der Herr will. Und das ist, glaube ich, immer wieder ein neuer Weg und immer wieder ein sich hinterfragen und ins Gebet gehen, mit anderen austauschen, ja, das Gespr\u00e4ch suchen mit dem Herrn und mit allen Menschen. Ich glaube, das ist ein Ding, das schon mich immer wieder einfach auch schon besch\u00e4ftigt, gerade wir stehen jetzt auch vor einigen gro\u00dfen Entscheidungen und gro\u00dfen Schritten f\u00fcr uns wenigstens. Wir sind eine ganz kleine Gemeinde \u00fcber einer Tankstelle. Wir haben knapp vielleicht 350 Leute in unserer Gemeinde. Genau, wir haben klein angefangen, aber es w\u00e4chst halt, obwohl wir weiterhin vielleicht im Vergleich zu gro\u00dfen Gemeinden noch eine kleine Realit\u00e4t sind, aber die Tendenz ist halt Wachstum und wir haben vor einigen Jahren ein Hotel erwerben k\u00f6nnen, kurz vor der Ukraine-Krise. Und dieses ist ein entkerntes Hotel, wo wir Zentrum Johannes Paul II. 2.0 einpflanzen wollen und vielleicht sogar den jetzigen Standort behalten, wenn es finanziell irgendwie geht, sodass wir ein paar Jahre sp\u00e4ter wieder eine Gemeinde hier zur\u00fcckgr\u00fcnden k\u00f6nnten. Genau, und das ist einfach ein Riesenprojekt f\u00fcr uns. Um das ganz konkret zu machen, wir sind in unseren R\u00e4umlichkeiten, haben wir 250 Quadratmeter. Es ist winzig, ja. Und dr\u00fcben in diesem neuen Geb\u00e4ude, wenn es fertig gebaut ist, so Gott will, sind es fast 2.500 Quadratmeter. Es ist doch wesentlich gr\u00f6\u00dfer.<br>Wir haben 60 Prozent Kostensteigerung, nur seit 2021. Also es ist finanziell eine Riesenaufgabe. Und dann, wie, letztendlich geht es hier nicht um das Geb\u00e4ude, sondern die Menschen, nicht, und das gerade zum Beispiel haben 21, Anfang 2022 vielleicht auch noch extrem viel Zeit in das neue Geb\u00e4ude investiert, auch von der Leitung her, weil es auch irgendwie mussten, aber dann gemerkt, es war nicht gut, weil ich meine, was hilft uns das Geb\u00e4ude, wenn am Ende die Gemeinde fl\u00f6ten geht und dass wir nicht gen\u00fcgend Zeit in die Gemeinde investiert haben und dann sind wir wieder da zur\u00fcckgerudelt, seit einem Jahr oder eineinhalb Jahren und man merkt, dass es auch wirklich gut ist. Das sind einfach Herausforderungen: Wie w\u00e4chst man gesund? Ja, also das ist, glaube ich, auch ein Thema, das uns sehr besch\u00e4ftigt. Wir haben gerade auch eine neue Struktur in unsere Leitung eingef\u00fchrt. Wie soll ich das am besten beschreiben in der Vergangenheit?<br>Also ich wei\u00df nicht, ob du das kennst, aber es gibt einen amerikanischen Pastor, der vor kurzem verstorben ist in Tim Keller, der im protestantischen Bereich sehr viele Gemeinden gegr\u00fcndet hat oder halt durch seine Gemeinde viele gr\u00fcndete. Und ich glaube, sehr viel \u00c4hnliches hat mit unserer Situation. Ja, weil also wir, als wir angefangen haben, haben wir uns sehr viele Wirklichkeiten in der Kirche angeschaut, von den protestantischen Bereichen, katholischen Bereichen. Ich habe 40 B\u00fccher gelesen zu dem Thema. Ja, und wenn man zum Beispiel jetzt in den protestantischen Bereich schaut, gerade nach Amerika, gerade in den S\u00fcdstaaten, das ist dann einfach eine ganz andere kulturelle Situation. Es war jetzt nicht Asien und es ist nicht S\u00fcdamerika, aber es ist doch sehr anders als jetzt halt eine europ\u00e4ische Gro\u00dfstadt, wo das S\u00e4kularisierungsprozess einfach viel, viel weiter ist, als dr\u00fcben, nicht, die sich beschweren, wenn sie 25 Prozent Kirchenbesuch haben und wir w\u00fcrden eine Stra\u00dfen tanzen wenn wir solche Zahlen h\u00e4tten. Und da zum Beispiel, jetzt konkret, ich versuche es irgendwie kurz zu machen, aber Tim Cover kommt aus New York City, war New York City t\u00e4tig, diese Stadt Manhattan ist viel \u00e4hnlicher zu Europa als vieles dieser anderen Wirklichkeiten. Und er hat unter anderem, wahrscheinlich kennst du das auch, ein kleines Essay geschrieben, ich habe einige seine B\u00fccher gelesen, \u00fcber City Pastoral, aber auch ganz konkret jetzt das Thema: die Dynamiken von Kirchenwachstum. Das ist eigentlich nicht ein eigenes Buch, sondern es sind nur so 20 Seiten, das fand ich halt sehr spannend, weil er spricht dar\u00fcber, wie, wenn eine Gemeinde w\u00e4chst, du gewisse Barrieren hast, ab einer gewissen Gr\u00f6\u00dfe, 70, 80 Leute, dann 200 Leute und so. Und die sind nicht so leicht zu durchbrechen, weil du eine Seite in der Struktur hast, die halt nach dem alten System noch funktioniert hat, zum Beispiel, ich wurde, als wir 70, 80 Leute geworden sind, einfach ein bottleneck, ein Flaschenhals f\u00fcr vieles, weil zu viel an mir gehangen ist. Und wir sind jetzt schon bei, ja, vor ein paar Jahren, da haben wir wieder so eine Barriere erreicht und jetzt wieder so eine Barriere. Und daher haben wir es gerade versucht oder sind dabei, zu implementieren so eine, wir sind so aufgebaut, dass wir ein sogenanntes Leadership-Team haben, ein Leiterschaftsteam haben, da sind vier Leute drin und jeder hat ein Resort f\u00fcr das er zust\u00e4ndig ist, zum Beispiel Mission, ist eines, dann ist eines, man k\u00f6nnte vielleicht sagen, auch Bildung oder religi\u00f6se Bildung, das nennen, das andere ist Pastoral und dann haben wir Operations oder Verwaltungen in sehr breit im Sinne des Wortes.<br>Und das ist einfach gut zu implementieren, weil dann jeder von diesen Resortleiter hat dann wiederum, seine Aufgabe ist es nicht alles zu machen, sondern Teams aufzubauen, vor allem von Freiwilligen, die dann wiederum gewisse Bereiche unter sich haben, zum Beispiel eines dieser Teams ist einfach Musik und wir haben bei 46, glaube ich, im Moment Musiker, ungef\u00e4hr in unseren, die irgendwie mitmachen, in unserer Worship-Music und die Dame, unsere Worship-Leiterin, die zust\u00e4ndig ist f\u00fcr diesen Bereich, sie hat \u00fcber sich halt einen Resortleiter, die halt in regelm\u00e4\u00dfigen Treffen mit ihr schauen, wie es ihr geht, aber sie macht dann den Plan f\u00fcr das Jahr und den Entscheidungen und ihre Hauptaufgabe eigentlich ist die Teams wieder aufzubauen von Freiwilligen.<br>Und wir machen jetzt einen Unterschied, wir nennen das, wir haben da noch nicht ein gutes deutsches Wort daf\u00fcr gefunden. Wir nennen es erstmal, das ist unser Staff und wir haben Staff, w\u00fcrde man wortw\u00f6rtlich \u00fcbersetzen mit Mitarbeiter, aber, nennen wir es kurz Mitarbeiter, und diese Mitarbeiter k\u00f6nnen entweder bezahlt sein, aber eben auch Freiwillige sein. Und der Unterschied zwischen einem freiwilligen Mitarbeiter bei uns und einem einfach Freiwilligen ist, dass der freiwillige Mitarbeiter ein gewisses Commitment macht, der bekommt so eine Art Jobdescription, sogar, was von ihnen erwartet ist, die man mit ihnen zusammen erarbeitet und wozu er sich dann aber auch committet, und hat dann aber sehr viel Verantwortung und auch aber Freiheit in seinem Bereich Dinge aufzubauen und Dinge auszuprobieren.<br>Nat\u00fcrlich in Begleitung und da muss man dann schauen, dass die Kultur passt und alles. Aber ich komme schon viel zu viel ins Detail. Ich wollte nur sagen, also das ist eine gro\u00dfe Baustelle, die gerade bei uns l\u00e4uft, das ein bisschen besser zu implementieren, weil ich glaube, eine Herausforderung, die wir empfunden haben in den letzten Jahren, ist, fr\u00fcher waren alle freiwillig, die da waren. Und mit der Zeit merkst du, okay, das geht nicht mehr alleine so. Und in dem Ma\u00dfe, dass wir halt auch wachsen. Was aber passieren kann, ist, auf einmal k\u00f6nnte vielleicht unbewusst eine Haltung hineinkommen: Ah ja, das machen ja die Angestellten. Dass man ein Konsumverhalten f\u00f6rdert, ohne dass man das eigentlich wollte und unser gro\u00dfes Ding, warum wir jetzt die ersten Szenarien, wo ich versucht habe, alles m\u00f6gliche zu machen, nichts funktioniert hat, war unser gro\u00dfes Problem, eine Consumer-Culture, unser gro\u00dfer Vorteil, als wir das Zentrum gestartet haben, war gerade, dass wir aus dieser Consumer-Culture rausgekommen sind. Unbewusst aber, dass begonnen haben, wieder zu f\u00f6rdern, weil zum Beispiel , ich geb dir ein Beispiel, das ist von niemand gewollt, aber ein angestellter Mitarbeiter, nat\u00fcrlich, wenn er nicht langfristig oder wirklich sehr weit vorausschauend Dinge macht, dann ist es manchmal einfach viel leichter: Ich brauche morgen Hilfe mit so und so, XY, Y, einen anderen angestellten Mitarbeiter zu fragen, statt einen Freiwilligen, zu inspirieren, zu motivieren und zu begeistern f\u00fcr die Sache und so weiter. Und ohne bewusst zu werden, kann man selber das Konsumverhalten f\u00f6rdern, dass man eigentlich gar nicht will und sagt, nein, es ist Gift f\u00fcr eine Gemeinde, weil es halt das Gegenteil ist von J\u00fcngerschaftskultur ist, zu f\u00f6rdern. Nat\u00fcrlich ist eine Kulturfrage einerseits, aber es ist auch eine strukturelle Frage und da glauben wir, dass das uns hilft, da weiterhin gesund unterwegs zu sein, um mehr Verantwortung in die einzelnen Bereiche wieder zu bringen.<br>Ich gebe dir ein anderes Beispiel von unserer Struktur. Wir hatten ein sogenanntes Zentrumsrat, das war so eine Art Sounding Board, k\u00f6nnte man sagen, f\u00fcr das Leitungsteam, aber wir haben gemerkt: Wir haben da viele Ideen, sind geboren worden, aber wer setzt sie dann um, die Ideen? Und das Leitungsteam, also die haben nicht die Ressourcen, das umzusetzen. Und das f\u00fchrt eher zu Frustration, weil man hat tolle Ideen, aber hey, Leute, ihr setzt sie ja nie um. Und sie haben gesagt, wir haben den Zentrumsrat jetzt eigentlich aufgel\u00f6st oder das w\u00e4re vielleicht zu krass gesagt, aber doch, ja, letztendlich haben wir ihn aufgel\u00f6st und die Leute, die aber im Zentrumsrat sind, sind jetzt im Staff und k\u00f6nnen dort die Entscheidungen treffen, k\u00f6nnen die Pl\u00e4ne umsetzen, k\u00f6nnen gleich mit den Ideen kommen und m\u00fcssen nicht warten bis ein Leitungsteam das irgendwie umsetzt. Also ich glaube, das hilft uns sehr, wir haben trotzdem auch einen Beirat und ein Finanzrat, der schaut auf uns und das w\u00e4re auch accountability leben und so weiter. Aber ja, also das ist ein gro\u00dfes Thema die letzten Monate auch gewesen f\u00fcr uns, was uns gerade besch\u00e4ftigt. Wir haben viele Themen. Unser Resource-Church-Bereich mit dem J\u00fcngerschaftsweg. Welches Thema willst du wissen? Also gerade da sind ja einige Baustellen, wo wir gerade dran arbeiten und es passiert auch viel und eh super dankbar. Und nat\u00fcrlich haben wir aber auch Baustellen und Dinge, die nicht so gut laufen und wo wir lernen m\u00fcssen und wachsen m\u00fcssen und die Demut haben m\u00fcssen uns selber zuzugestehen, hey, da sind wir gerade nicht so gut unterwegs und da wollen wir wachsen.<br>Eine sch\u00f6ne Sache auch vor kurzem, fand ich jetzt, wir hatten ja gerade f\u00fcr unsere Mitarbeiter und unser Staff, einen Mitarbeitertag, um Teambuilding zu machen. Und wir haben uns besch\u00e4ftigt mit diesem ganzen Thema, das kennst du sicherlich, Toxic Church, dieser Podcast \u00fcber Hillsong, zusammen mit aber den Leiterschafts-Podcast von Lothar Krauss, glaube ich, hei\u00dft er, der den Leiterschafts-Podcast macht, der Pastor von Mannheim, der im Podcast \u00fcber Toxic Church gemacht hat und die wir finden, sehr, sehr, sehr gut ist und sehr ausgeglichen ist, aber dieses Thema, man merkt, ist sehr emotional auch, es bringt eine Emotionalit\u00e4t in den Mitarbeitern und das ist aber super gut, dass wir dar\u00fcber reflektieren, ja, also zum Beispiel Umgang mit Freiwilligen, ja, was ist eine \u00dcberforderung, wann hat man zu hohe Erwartungen, wann machen sie zu viel, wann kann es sein, dass ein freiwilliger Mitarbeiter vielleicht aus ungesunden Gr\u00fcnden jetzt sehr viel Zeit investiert in die Gemeinde, weil vielleicht dahinter ein sehr verletztes Selbstbild ist und man versucht, seinen Selbstwert zu erkaufen, jetzt durch Leistung f\u00fcr die Gemeinde, zum Beispiel. Dass man Mechanismen hat in der Gemeinde, das aufsp\u00fcrt und mit den Freiwilligen zusammenarbeitet, dass all solche Dinge nicht passieren, ich glaube, und da sind wir auch auf dem Weg und versuchen, da Wege zu finden, die das gut machen, aber das ist auch super individuell. Zum Beispiel, ich kenne eine Mutter, jetzt nicht hier in der Gemeinde, aber sie ist mit f\u00fcnf Kindern v\u00f6llig \u00fcberfordert, hat null Zeit, irgendwas zu machen. Ich kenne eine andere Mutter mit f\u00fcnf Kindern, die haben zwei behinderte Kinder adoptiert, weil sie nicht gen\u00fcgend zu tun haben. Das ist halt sehr individuell und damit gut umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Jetzt hast du schon von Wachstumsschmerzen indirekt gesprochen, und auch von ganz vielen anderen Themen, die wir nat\u00fcrlich auch gerade auch in der Kirche haben, Toxic Church. Was mich jetzt interessieren w\u00fcrde, du hast jetzt ganz am Anfang schon sehr dem\u00fctig, ein bisschen eure Gemeinde beschrieben, ihr seid ja schon in Beyond the Parish von James Mallon auch schon drin, so ganz klein kann man sagen, diesen Erfolg jetzt nicht reden, vielleicht f\u00fcr unsere H\u00f6rer, vielleicht kannst du noch mal ganz kurz erkl\u00e4ren, wie ist es \u00fcberhaupt zu diesem Zentrum Johannes Paul 2 gekommen? Also wie kam es \u00fcberhaupt zu dieser Gemeinde-Neugr\u00fcndung? Ich habe noch in Erinnerung von unseren ersten Gespr\u00e4chen, dass das ja gar nicht irgendwie einfach nur vom Himmel gefallen ist, sondern dass das durchaus auch ein beschwerlicher Weg gewesen ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nein, ist nicht vom Himmel gefallen. Ich kann gleich drei, vielleicht drei Punkte, die ich erw\u00e4hnen w\u00fcrde. Ich bin Ordenspriester von der Ordensgemeinschaft Legion\u00e4re Christi, die, wie du wei\u00dft, Riesenkrise hatten vor einigen Jahren. Und ich bin hierher geschickt worden, sehr lange her schon. Ich bin seit eigentlich der Priester war ja hier in Wien, seit 2004. Und die ersten zehn Jahre hat nicht wirklich was funktioniert. Um es irgendwie unverbl\u00fcmt zu sagen. Es stimmt nicht ganz, weil ich muss den Herren auch recht geben. Es gab immer wieder sch\u00f6ne pastorale Erfahrungen, aber am Ende hatten wir nach zehn Jahren ungef\u00e4hr so drei dysfunktionale Kleingruppen. Das hei\u00dft, institutionell haben wir nicht wirklich was aufgebaut. Und das war aber nicht nur unser Problem, sondern der Kirche allgemein. Wir hatten in der Zeit auch, kann mich erinnern, unser Dechant hatte in einem Jahr eine Erstkommunion gehabt, die nicht von seiner Pfarrgemeinde kam. Und wir haben in Wien 1-Prozent Kirchenbesuch vei den unter 35-J\u00e4hrigen, halt, also wirklich eine schwierige Situation pastoral gesehen, auch in der Stadt, wo sehr viele am Ringen sind, was macht man? Der Kardinal hier war immer sehr offen f\u00fcr Bewegungen, neue Ideen und so weiter und er hat alles M\u00f6gliche reingeholt. Und es gibt tolle Angebote, aber du hattest damals auch immer den Eindruck gehabt, du siehst immer die gleichen Leute in unterschiedlichen Veranstaltungen. Also wir schaffen es nicht wirklich neu zu evangelisieren, hatte ich so den Eindruck hier damals. Und irgendwie aus diesem Frust zu sagen, also entweder, wei\u00df nicht, ich gehe zur\u00fcck nach Kanada, ich bin Kanadier und f\u00fcttere wieder meine K\u00fche oder irgendwas muss sich hier ver\u00e4ndern, weil ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Herr das wollte, dass wir einfach so weitermachen. Und daher war erst mal, glaube ich, es war aus dieser Gebrochenheit, glaube ich, das war der erste Grund. Warum ist das Zentrum Johannes Paul II. entstanden? Weil auf den Punkt zu kommen, zu sagen, es kann nicht so weitergehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus das wirklich so will. Die Leute haben ja zwar Mutter Teresa zitiert, die anscheinend gesagt hat, \u201eGott hat mich gebeten, treu zu sein, aber nicht unbedingt Erfolg zu haben\u201c und nat\u00fcrlich Erfolg ist ein schwieriges Wort im Reich Gottes, aber Frucht bringen sollen wir schon, nicht, sagt Jesus ja auch ganz klar. Und diese gute Dame, hatte ziemlich Frucht, viel Frucht f\u00fcr das Reich Gottes und unsere Copy-Paste-Versuche von anderen L\u00e4ndern, von unseren eigenen Ordensgemeinschaften die Spiritualit\u00e4t hat auch nicht funktioniert, und das hat einfach dazu gef\u00fchrt, einfach die Demut haben zu m\u00fcssen irgendwie oder einfach weiterhin die Realit\u00e4t nicht ins Auge zu schauen. Ich glaube, jede Bekehrung beginnt immer, auch eine pastorale Bekehrung, mit hinschauen auf die Wirklichkeit und zugeben, du brauchst \u00fcberhaupt Bekehrung. Und ich glaube, das war der erste Schritt und das hat dann dazu gef\u00fchrt, dass ich diese 40 B\u00fccher gelesen habe und begonnen habe, weltweit zu schauen, wo gibt es pastorale Konzepte, die in urbanen Kontexten Frucht bringen f\u00fcr das Reich Gottes. Das war das Erste und dadurch langsam sind halt auch, ist eine Vision entstanden, langsam. Und ich glaube, das w\u00e4re das Zweite, was ich sagen w\u00fcrde, diese Vision, ich habe mich entschieden, viel mehr Zeit f\u00fcr das Gebet zu nehmen. Und ich glaube, das war eine der besten Entscheidungen damals.<br>Viel mehr Zeit ist auch eine \u00dcbertreibung. Ich habe gesagt, ich mache eine halbe Stunde extra Anbetung jeden Tag, weil ich eh schon so viel zu tun habe, aber irgendwie merkte, wir sind eh ein Tropfen Wasser auf dem Waldbrand, das menschlich gesehen, wenn Gott hier nicht auftaucht, wird das eh nicht hier weitergehen. Also das Gebet. Und dann das dritte war, ja, jetzt k\u00f6nnte man wiederum eigentlich mehrere Dinge wieder erw\u00e4hnen, aber vielleicht, ich sage mal, das dritte war einfach auch die Umst\u00e4nde hier in der Di\u00f6zese, wo die Di\u00f6zese Wien einen Weg gegangen ist, ab 2010, zu sagen, ja, wir machen das, was auch viele andere Di\u00f6zesen auch machen und zwar, wir legen Gemeinden zusammen und wir haben sogenannte Entwicklungsr\u00e4ume, ich glaube, es sind ungef\u00e4hr 180 Entwicklungsr\u00e4ume, die Mega-Pfarren sind mehr oder weniger oder es werden sollen, die von zwei bis acht ehemaligen Pfarren entstanden sind. Also das gibt es, aber damals gab es ein Sechs-Punkte-Programm vom Kardinal Sch\u00f6nborn ausgehend, wo zwei der Punkte Richtung Church-Planting gingen. Und eine war zu sagen, wir f\u00f6rdern oder wir w\u00fcrden gerne uns w\u00fcnschen, neue Gr\u00fcndungen von Gemeinden, jenseits von territorialen Ordnungen und das andere war einfach auch weiterhin Gemeindegr\u00fcndung \u00fcberhaupt vornehmen zu k\u00f6nnen, innerhalb der territorialen Ordnungen, zum Beispiel eine Pfarre, die eine neue Gemeinde gr\u00fcndet. Und aber dass gerade dieses eine Gemeinde zu gr\u00fcnden, jenseits von territorialen Grenzen, das war f\u00fcr uns like \u201ewow!\u201c, das kommt genau das entgegen, was ich so langsam sp\u00fcrte oder f\u00fchlte, dass der Heilige Geist von uns vielleicht will. Und dann haben wir das halt, die Di\u00f6zese hat uns da das Go gegeben und wir haben dann in 2015 im Herbst das Zentrum gegr\u00fcndet mit drei, vier Familien, drei, vier, f\u00fcnf, young professional Singles und ein paar Studenten. Also es war super klein und die Vision war einfach zu sagen, und ich glaube, das war auch ein ganz wichtiger Punkt, dieser Ort soll nicht sein, ein Sammelbecken f\u00fcr Katholiken, die sich irgendwie warm halten wollen gegen die b\u00f6se Welt, sondern dieser Ort soll ein Ort sein, wo Menschen, die Jesus nicht kennen, zu Jesus finden. Ich muss auch ehrlich sagen, nach, doch 2015, in einigen Jahren Unterwegs-Sein: Es ist nicht, dass wir jede Woche neue Taufen haben, aber alleine dieses Bewusstsein immer wieder versuchen, uns selber vor Augen zu f\u00fchren, hilft uns nicht zu sehr nach innen zu schauen, sondern nach au\u00dfen. Und ich glaube, diese Bewegung nach au\u00dfen ist ganz, ganz entscheidend f\u00fcr, ich glaube jede Gemeinde, die wachsen, oder was hei\u00dft, es geht nicht darum zu wachsen, aber es geht ja darum, die Menschen, diese Stadt zu Jesus zu f\u00fchren. Und da ist jede Person, du kannst sagen, ich soll nicht auf die Nummern schauen, aber jede Person ist eben nicht nur eine Nummer und ist nicht wurscht, ob jemand zu Jesus findet oder nicht. Und dass dieses Bewusstsein zu schaffen, hey, wir sind nicht nur f\u00fcr uns selbst da und wir waren vorher sehr selbstzentriert, um ehrlich zu sein. Es ging um unsere Ausbildung und Einkehrtage f\u00fcr uns und wie k\u00f6nnen unsere Kinder gute Erziehung bekommen? Und das habe ich selber gef\u00f6rdert. Ich habe mich als Dienstleister gesehen f\u00fcr eine passive Laienschaft. Statt: Wir gemeinsam \u00fcbernehmen Verantwortung, wir sind die Kirche und wir wollen die Menschen dieser Stadt zu Jesus f\u00fchren. Genau. Und ich glaube, das waren einige Aspekte, die halt dazu gef\u00fchrt hat, dass das Zentrum starten konnte, aber eben auch die Umst\u00e4nde, die Di\u00f6zese, die offen war f\u00fcr diese Gedanke. Wei\u00df nicht, damals, wie viele deutschsprachige Di\u00f6zesen, wei\u00dft du, was ich meine? Also gerade eine Gemeinde zu gr\u00fcnden, jenseits von territorialen Grenzen zu sagen, wir denken milieuspezifisch, wir haben ein gewisses Zielpublikum, das f\u00fcr uns sind junge Kirchen-fernstehende Leute, egal wo sie herkommen, das macht total Sinn, in einer Gro\u00dfstadt wie hier, insbesonders im Zentrum der Stadt. Ich kann mir vorstellen, drau\u00dfen am Land macht es weniger Sinn, weil da habe ich noch die Gemeinden und die territorialen Grenzen machen total, wahrscheinlich<br>total Sinn, ja, oder ich kann daf\u00fcr nicht sprechen, ich kenne mich zu wenig aus. Aber hier in der Innenstadt, es kommt drauf an, wo wie die U-Bahn laufen, ja, das macht einfach viel mehr Sinn. Wir haben hundert Messen, Sonntagsmessen, in einem von einer halben Stunde Gehen, ja. Das Problem ist nicht, das wir zu wenig Messen h\u00e4tten. Wir haben zu wenig Leute, die zu diesen Messen \u00fcberhaupt gehen wollen.<br>Und deswegen diese missionarische Ausrichtung war hat glaube ich ganz wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Also auf die Idee, eine Gemeinde zu gr\u00fcnden, das ist jetzt ja nicht, also das ist jetzt nicht Standard. Gab es in deiner eigenen Biografie irgendwelche Punkte, wo du so eine Idee irgendwo mitgenommen hast? Oder waren das jetzt vor allem, sagen wir mal, diese 40 B\u00fccher, wo du Inspiration bekommen hast?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es war eher die 40 B\u00fccher, wo ich Inspiration bekommen habe. Nicht, weil ich glaube auch, was mir das geholfen hat, zu verstehen, es war f\u00fcr mich super spannend, weil ich habe sogar meine eigene Spiritualit\u00e4t in meinen eigenen Orden besser lieben gelernt, in dieser Auseinandersetzung mit anderen Gemeinden, mit sogar mit Freikirchen oder Baptisten oder was auch immer, weil zum Beispiel, wir haben unsere Spiritualit\u00e4t, reden wir von: Spiritualit\u00e4t, Beziehung Gott, Weiterbildung, wir nennen das Apostolat, dann Gemeinschaft leben und so. Und ich brauchte irgendeinen Baptist aus Kalifornien, der mir dann vor Augen gef\u00fchrt hat, dass das total biblische Prinzipien eigentlich sind. Und es ist eigentlich um die Grundvorz\u00fcge von Kirche geht, wof\u00fcr wir sogar griechische Worte daf\u00fcr haben. Und das war einfach sehr, sehr, sehr, sehr spannend und vor allem, was ich glaube, gelernt habe, durch diese Reise, es hat drei Jahre gedauert, 2012, 2015, bis die eigentliche Gr\u00fcndung dann stattgefunden hat, war der unglaubliche, Macht ist jetzt das falsche Wort, aber die Kraft, die Power in eine Gemeinschaft von Menschen, also eine Ortsgemeinde vor Ort, die Beziehung zum Herrn lebt, Gemeinschaft untereinander und dann diese drei Dinge macht, Weiterbildet, den N\u00e4chsten dient und evangelisiert. Und nicht lauter einzelne Personen, die das machen, sondern wir als Gemeinschaft machen das.<br>Das ist, glaube ich auch, warum Pfarre, die Idee Pfarre eigentlich genial ist. Und ich glaube eben nicht deswegen auch nicht heute nicht \u00fcberholt. Ja, vielleicht sollte ich da noch eine Sache erw\u00e4hnen, in den Raum werfen. Ich glaube, einer unserer Fehler fr\u00fcher war, wir haben Gott ein bisschen vorgeschrieben, welche Wellen er bauen sollte, die wir dann versucht haben zu surfen. Das war die Idee, aber du kannst halt keine Welle bauen, du kannst nur schauen, wo baut Gott eine Welle und wie kannst du lernen, die zu surfen. Zum Beispiel, wir haben versucht, Jahre Teenie-Arbeit zu machen, bevor wir das Zentrum gegr\u00fcndet haben. Das hat \u00fcberhaupt nicht funktioniert. Aber ich habe nicht gemerkt, dass Gott unsere Arbeit mit Studenten gesegnet hat.<br>Und jetzt merken wir halt, also ich habe den Eindruck, nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil war vielerorts einer neuer Wind in der Kirche, einfach durch die Bewegungen, durch neue Gr\u00fcndungen, Gemeinschaften, so viele, von denen sich nachher herausstellt hat, die haben auch ihre Probleme gehabt und so weiter. Aber ich habe den Eindruck, dass in den letzten zehn, 15 Jahren der Geist Gottes, man soll die Zeichen der Zeit lesen, etwas tut, um Pfarrgemeinden zu erneuern. Und Gemeinden zu erneuern. Und da w\u00fcrden wir halt gerne mitmachen, nicht?! Und es ging uns, glaube ich, auch darum, ein bisschen hinzuh\u00f6ren, was will jetzt Gott von uns und was ist der beste Weg jetzt hier vor Ort wirken zu k\u00f6nnen? Und f\u00fcr mich war das so ein AH-Erlebnis, gerade starten wir eine Gemeinde, weil ich, wir hatten das Apostolate genannt, das sind so Ministrys oder einfach Projekte, wie Theologie von Fass hei\u00dft, hat eine gehei\u00dfen oder andere Sachen, die wir gemacht haben, aber die haben null Kontakt vom einen zum anderen gehabt und dann hast du hier, machst du ein sch\u00f6nes Strohfeuer, aber was passiert nach diesem Projekt, was geschieht danach? Und jetzt der Versuch zusammen zu sagen, hey, alles, was wir tun, muss ein J\u00fcngerschaftsweg eigentlich sein und da sind die Projekte, die Apostolate, die Ministries, dazu dienen sollen, dass Menschen Schritte machen k\u00f6nnen, glauben, das schafft einfach Unmengen mehr an Synergien als vorher, wo jeder seine einzelnen Sachen gemacht hat, also ja. K\u00f6nnte man auch jahrelang \u00fcber dieses Thema reden, nicht, aber da ist ja eine Power oder ein Potenzial, glaube ich, eine gut funktionierende Gemeinde vor Ort, auch wenn sie dieses vor Ort hei\u00dft, jenseits von territorialen Grenzen, aber du bist immer noch an einem Ort, hast du Leute, die zusammenkommen oder auch wenn dieser Ort hei\u00dft, teilweise digital, ja. Einer unserer Bereiche, wo wir t\u00e4tig sind, versuchen mehr auszubauen, digitalen Bereich, jemand, der einen unserer Livestreams, kann man messen, streamt, lebt gar nicht in \u00d6sterreich. Und tut sich remote und f\u00fchlt sich Teil unserer Gemeinde. Oder wir hatten jetzt gerade eine Erziehungsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr Alpha mit 32 Ehepaaren von England bis Portugal bis. Und das ist halt super spannend, nicht wie wir halt auch Ortsgemeinde definieren, aber da ist einfach, ich glaube, sehr viel Potenzial da. Und das haben wir halt vielleicht mehr als Intuition gesehen und als Traum. Aber jetzt mit der Zeit, wir merken, wow, was dahinter steht an Potenzial.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Du hast gerade schon das Thema J\u00fcngerschaft, Apostelschaft angesprochen und vor allem auch so den systematischen Prozess, den ihr da irgendwie im Kopf habt. Wenn ich jetzt bei euch zu Besuch w\u00e4re, wo kann ich das sehen, diesen systematischen Prozess Richtung J\u00fcngerschaft, Richtung Apostelschaft?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Also das ist auch etwas, was sie weithin entwickeln und wahrscheinlich immer weiterentwickeln werden. Das ist immer, du versuchst mal was und versuchst einen Weg zu gehen oder reflektierst du und dann \u00e4nderst du es vielleicht wieder ein bisschen und so. Und da sind wir auch mittendrin, das hat mal angefangen mit einem Buch von mir zum Thema, ich wei\u00df nicht, ob das irgendwo gesehen hast, aber wir haben da versucht , einen Weg zu entwickeln, wo man sagt, okay, es hat so drei gro\u00dfe, genau, das ist das Buch, es hat so drei gro\u00dfe Schritte und was wir eh schon irgendwie gemacht haben, aber reflektierter anzuschauen, zu sagen, zum Beispiel, was ich gerade gesagt habe, was ist unsere Eingangst\u00fcr, oder ich gehe einen Schritt zur\u00fcck. Die Fragestellung ist, es kommt Anna und Lukas in hier das Zentrum unserer Gemeinde, die sind fernstehend. Das ist eine Seite und auf der anderen Seite ist jetzt Anna und Lukas mit einem Heiligenschein hier um den Kopf. Wie komme ich von A nach B? Und wie bringe ich Menschen von A nach B? Oder wie erm\u00f6gliche ich ihnen ein Weg zu gehen von A nach B? Und wir haben einfach versucht, ein bisschen f\u00fcr uns zu definieren, nicht, was das ist, um zu sagen, okay, es gibt halt erstmal, bei uns ist das Wochenende und Alpha, die zwei Haupteingangst\u00fcren f\u00fcr unsere Gemeinde und dann, du wirst du eingeladen irgendwie Teil zu werden von einem sogenannten Hostteam, nennen wir das, das ist die Teams, die die Wochenenden gestalten oder eine Kleingruppe. Und dann beginnst du halt weitere Schritte zu machen.<br>Wir versuchen, das sichtbarer zu machen, zum Beispiel durch einen sogenannten Welcome Day, wo neue Leute kommen k\u00f6nnen und das wird denen erkl\u00e4rt, wie das halt funktioniert. Und wir sind jetzt gerade dabei, auch an etwas zu arbeiten, das noch konkreter zu machen f\u00fcr die Leute und zwar eine Art Umfrage, wo du ein, es gibt eine einfache oder eine tiefergehende Umfrage, wo du einen Test machen kannst und dann schaust du, wo stehst du in diesen f\u00fcnf Bereichen der J\u00fcngerschaft, anhand von einem Spider-Diagram, so ein bisschen an Spinnennetzdiagramm, wo man dann auch Vorschl\u00e4ge bekommt: Wie kannst du diesen Bereich, wo du vielleicht noch Verbesserungspotenzial h\u00e4ttest, weiterwachsen? Das ist das eine, wo wir gerade dran sind und in einer Beta-Phase sind, gerade, und das Ausrollen wollen im Herbst, also dieses noch konkretisieren der ganzen Sache. Und dann halt auch zu erm\u00f6glichen, vieles nat\u00fcrlich durch pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che, viel passiert, auch in den Kleingruppen selber. Und da ist auch wieder mal ein Bereich, wo wir dran sind. Wir haben einen Kleingruppen-Ministry, das hei\u00dft, es ist eine Gruppe von Menschen, Freiwilligen, die halt sich um die Kleingruppen im Zentrum k\u00fcmmern und wo wir auch einen Weg gehen. Ja, und das ist auch immer wieder ein Lernen, neu dazu lernen und dann funktioniert es f\u00fcr manche Kleingruppen super, f\u00fcr manche weniger und man versucht ihn zu unterst\u00fctzen, dass sie auch Orte werden, wo dieser J\u00fcngerschaftsweg auch stattfinden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Buch, was du angesprochen hast, da komme ich gleich nochmal drauf, weil ich es sehr lesenswert finde. Aber ich will es jetzt mal noch ganz kurz vorher auf einen Punkt, den du eigentlich schon am Anfang angesprochen hast. Und zwar Gebetskultur. Manchmal haben wir in Deutschland den Eindruck, das wird bei uns auch in der Kirche nicht so wahnsinnig gut gepflegt. Und ich habe den Eindruck, \u00fcber Thomas Kr\u00f6ger, f\u00fcr alle Leute, die ihn noch nicht kennen, also der hat mich tats\u00e4chlich auf euer Zentrum erst damals mal gebracht, durch F\u00fcgung, durch Zufall. Und der hat mir auch davon berichtet, dass es bei euch ein ganz gro\u00dfer Stellenwert ist, eben Gebetskultur. Wie macht sich das in eurem Alltag irgendwie, wie wird das sichtbar?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In all diesen Bereichen sind wir auf dem Weg. Ja, das sage ich auch ganz ehrlich, da sind wir beide nicht perfekt. Wie wir das versuchen zu tun, ist unterschiedlich. Ja, es gibt unterschiedliche Ans\u00e4tze. Also ich geb dir einfach ein paar Beispiele, wie das ist. Vor jedem Treffen werden wir eine gute Zeit erstmal daf\u00fcr nutzen, um zu beten. Aber das ist nicht wie fr\u00fcher, als ich das halt, wei\u00df nicht, vor zehn Jahren vor der Gr\u00fcndung im Zentrum, ich h\u00e4tte auch ein Gebet gesprochen. Im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Komm, Heiliger Geist, erf\u00fclle die Herzen deiner Gl\u00e4ubigen. Und bete dieses Gebet und dann ein Gegr\u00fc\u00dfest seist du Maria, ehre seinem Vater, im Namen des Vater so. Und jetzt werden wir anfangen, richtig zu arbeiten.<br>Sondern wir versuchen da doch mehr Raum zu geben. Einfach am Anfang von jedem Treffen, einfach f\u00fcr das Gebet, auch hinh\u00f6ren und wenn jemand einen Eindruck hat oder irgendwie etwas teilen m\u00f6chte oder dass wir das nicht gleich abw\u00fcrgen. Und jetzt machen wir die eigentliche Arbeit, sondern: Hey. Oder es kommt ein Moment in ein Gespr\u00e4ch, du merkst, die Stimmung ist jetzt ungut. Also es wird irgendwie, wir sind irgendwie angefressen aufeinander oder so. Jemand kann ein red flag werfen und sagen, stopp, jetzt laden wir den Heiligen Geist hier rein. Irgendwie ist eine ungute Stimmung gerade, wir bitten ihn, dass er jetzt kommt, ja. Oder das kann bis hin zu gro\u00dfen Entscheidungen sein, ja. Zum Beispiel eine sehr sch\u00f6ne Erfahrung f\u00fcr mich, war mit unserem ganzen Leitungsteam plus mit unserem erweiterten Zentrumsrat, wo wir in die Kapelle gegangen sind, um dar\u00fcber nachzudenken, wie wird das neue Zentrum eigentlich hei\u00dfen? Und wie wird unser Auftritt sein? Also gerade diese Frage, hei\u00dft es noch Zentrum Johannes Paul II. oder hat es einen anderen Namen? Oder wie soll das sein? Und ich wollte da gar nicht, f\u00fcr mich wollte es \u00fcberhaupt nicht ber\u00fchren und einfach nur eben wie eine monarchische entscheiden selbst, aber merk dann, das ist nicht richtig und ich m\u00f6chte offen sein. Und dann haben wir einen Prozess gemacht, dass wir in der Kapelle gemacht haben, wir waren dort drei Stunden, wir haben eine Stunde erstmal angebetet und niemand durfte was sagen, die erste Stunde und dann durfte man die ersten Eindr\u00fccke teilen und dann haben wir eine erste, so fast wie noch ein Konklave, ein Vote gemacht. Jeder hat eine andere Meinung gehabt in dem ersten Durchgang und dann haben wir nochmal, sind wir nochmal ins Gewicht gegangen und dann wurde das richtig diskutiert und Gott sei Dank waren wir in der Kapelle, habe ich gedacht, wo sonst w\u00e4ren die Fetzen geflogen, wo man merkte, wie emotional das war. Und dann haben wir das nochmal ins Gebet genommen und dann gab es einen Moment, wo wir dann auf einmal nochmal die Stimme abgegeben haben und wir hatten eine Unanimit\u00e4t. Es war keine abweichende Meinung mehr am Ende. Nicht, weil da irgendwie Druck gewesen w\u00e4re, sondern weil das im Gebet gekommen ist. Und das war einfach eine geniale Erfahrung und das w\u00e4re sicherlich nie passiert, wenn wir das ohne so eine Gebetsatmosph\u00e4re und ein Ringen im Gebet gemacht h\u00e4tten. Das ist ein Beispiel, ja. Dann nat\u00fcrlich, ja, das ist unsere Anbetungszeiten, die wir t\u00e4glich halt anbieten hier in der Gemeinde, ist es zum Beispiel am Wochenende, bevor wir die Messen feiern, eine halbe Stunde vorher, treffen sich die Teams, die Musikteam plus das Team, das alles irgendwie organisiert am Abend, plus der Priester, der halt da ist, zusammen in der Kapelle und wir beten f\u00fcr den Abend f\u00fcr diese Messe, f\u00fcr die Leute, die kommen werden, f\u00fcr die Stadt. Dann nach dem Gottesdienst bieten wir auch nochmal an. Also diejenigen, die wollen, k\u00f6nnen rausgehen und gerade wieder f\u00fcr die neuen, aber vielleicht auch manchmal die neuen wollen auch bleiben, wir bieten 20 Minuten, eine halbe Stunde nochmal Worship an in der Kapelle, man kann f\u00fcr sich einzeln beten lassen, pers\u00f6nlich beten lassen. Ja, und es gibt viele Initiativen, das waren jetzt nur ein paar Gedanken, wie wir versuchen das zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Du hast schon ganz am Anfang auch etwas angedeutet, dass es auch als Leitung nicht immer ganz einfach ist, mit diesen, sagen wir mal, Wachstumsschmerzen umzugehen und vor allem, so stelle ich mir das vor, auch immer den Fokus irgendwie zu behalten. In deinem Buch, da habe ich immer so von au\u00dfen den Eindruck, ah, das ist irgendwie ganz klar, euer Fokus, eure Strategie, auch Evaluationsinstrumente etc. pp. Wenn du jetzt zur\u00fcckschaust, auch in deiner Funktion als Leitung, was w\u00fcrdest du sagen, sind vielleicht besonders gute, praktische Instrumente, um eben so eine Organisation letztlich auch eine Gemeinde irgendwie auf Kurs zu halten, damit ihr den Fokus nicht verliert? Hast du da f\u00fcr dich so ein paar besonders hilfreiche Instrumente irgendwie entdeckt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, einerseits eine der Hauptrollen des Leiters muss immer wieder sein, diese Vision auszudr\u00fccken, auch wenn er meint, ich habe es eh schon tausendmal gesagt. Es gibt auf Englisch den Spruch, das hei\u00dft Vision leaks, das will so viel sagen wie \u201eVision hat ein Leck\u201c, so quasi ein Eimer, wenn das voll mit Vision w\u00e4re, mit dem Visionsfl\u00fcssigkeit, unten gibt es ein Loch und du musst einfach st\u00e4ndig dieses Eimer auff\u00fcllen. Und danach gibt es irgendeine Form, kannst du das ansprechen, eine Predigt, du kannst immer wieder auch einen Aspekt zum Beispiel die J\u00fcngerschaft ansprechen, du kannst sehr stark ansprechen, dieses Fokus nach au\u00dfen, dieses Empowerment, was auch immer deine Vision halt gerade ist, dann aber auch in der Social Media, unsere Kommunikation, unsere Newsletter, dass wir da die Gelegenheit nutzen. Und nat\u00fcrlich auch in unseren Mitarbeitergespr\u00e4chen. Also ich glaube, f\u00fcr uns, was uns schon auch sehr hilft, wir haben ein sogenanntes Playbook, wo alle Mitarbeiter, wenn sie neu kommen, die werden auch da eingef\u00fchrt. Und da steht die Vision ganz klar da, was sie ist. Es steht auch unsere Kultur. Wir haben vier Kernwerte, Offenheit, Bef\u00e4higung, Eifer und Dienst. Und wir versuchen auch da klar zu kommunizieren, eben, wenn du hier enger mitarbeiten willst, dann brauchen wir einen Cultural-Fit, w\u00fcrde man auf Englisch sagen. Also es muss irgendwie auch passen und es ist \u00fcberhaupt kein Problem, wenn das nicht f\u00fcr dich passt, aber dann ist eigentlich dieser Ort auch, es gibt andere Orte hier, auch wo die wunderbare Dinge machen im Reich Gottes, irgendwie das muss passen. Und ich glaube, es auch hilft, ist, dass man die Vision sehr klar und eine einfache Formulierung davon findet, ja. Und f\u00fcr uns ist es dieses Forming apostles to transform the world, das sagt nicht alles, aber es kann sich jeder erinnern an diesen Satz. Und es hat die wesentlichen Aspekte, also da kann man dann, man kann da tiefer gehen und versuchen zu verstehen, was hei\u00dft das eigentlich, weil das unsere Forming apostles to transform anf\u00e4ngt mit Fernstehenden steht da nicht drinnen im Satz, aber das kann man dann erkl\u00e4ren, aber es geht letztendlich darum, Menschen zu bef\u00e4higen, missionarische J\u00fcnger zu werden. Da steht auch nicht drin, dass wir andere Gemeinden helfen wollen, versuchen, helfen, dasselbe zu tun, aber ich habe zum Beispiel jetzt, denke ich, an unsere Musikleiterin, ihre Version von dieser Vision ist oder diesen Satz ist, Forming Next Generation Worship Leaders. Sorry, wir haben viel auf Englisch, wir haben viele mit jungen Leuten zu tun, die lieben das Englische, aber das hei\u00dft, Forming apostles to transform und ihrs ist die Ausbildung von Next Generation Worship Leaders. Das ist das Gleiche, aber aufgem\u00fcnzt auf ihre Ministry, auf ihren Bereich, Teilbereich, wo sie ist. Und dann diesen Teilbereich Leuten dann auch die M\u00f6glichkeit geben, dort zu planen, dort Visionen zu entwickeln, aber innerhalb der gro\u00dfen Vision halt nicht. Und das muss halt passen. Ich glaube eben, es ist extrem hilfreich, das zu formulieren. 20 Sekunden eine kurze Anekdote. Es ist mir so aufgefallen. Wir waren in England, du hast Ric Thorpe erw\u00e4hnt, wir waren bei ihm mit unserem Leitungsteam vor einigen Jahren eigentlich ziemlich am Anfang. Und er hat gefragt, was ist eure Vision? Und ich habe gedacht, ich habe mir auf die Schulter geklopft, mich selbst und habe gedacht, ja, schau mal Rick, jetzt wirst du sehen, ich werde alle dasselbe sagen. Und die haben alle was anderes gesagt. Und ich war fassungslos. Ich habe gedacht, was? Es ist doch so klar, es war jetzt nicht v\u00f6llig anders, aber es war halt eine unterschiedliche Nuancierung, nicht. Und das hat uns geholfen, zu verstehen, hey, wir m\u00fcssen das so formulieren, dass es nicht drei S\u00e4tze lang ist. Das kann sich kein Mensch erinnern, sondern es muss sehr kurz formuliert sein und memorable und portable sein, tragf\u00e4hig, dass man es weiter kommunizieren kann. Also das, glaube ich hat sehr geholfen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich habe jetzt schon so ein paar, ganz viele B\u00fccher Inhalte wieder rausgeh\u00f6rt, du hast mir damals bei einem unserer ersten Gespr\u00e4che, auch Beyond the parish empfohlen, eben Resource church von Ric Thorpe. Dann habe ich glaube ich Lencioni rausgeh\u00f6rt, das ist das Playbook. Also es gibt ganz viel. Hast du heute eventuell einen Tipp f\u00fcr Leute die sagen, Ah, ich m\u00f6chte mich mit dem Thema Gemeindegr\u00fcndung irgendwie n\u00e4her besch\u00e4ftigen. Gibt es da von dir eine Tipp wo du sagst, da lohnt es sich irgendwie hinzugucken?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich meine, ich glaube, ein Standardwerk am Anfang, dass uns sehr geholfen hat, und ich glaube immer noch seine Legitimit\u00e4t hat, ist, Kirche mit Vision von Rick Warren. Ich glaube, das finde ich sehr, sehr hilfreich, aber du kennst eh auch andere B\u00fccher. Ich glaube, Rebuild oder Divine Renovation oder auch andere. Ich finde, Rebuild wirklich sehr, sehr gut. Manchmal vielleicht der Ton, also ich w\u00fcrde nicht unbedingt einer der ehemaligen Pfarreimitglieder sein, von dem der das schreibt, weil manchmal er sehr ironisch wird und vielleicht auch aus seiner Verletzung heraus, ich wei\u00df nicht, m\u00f6chte ich gar nicht beurteilen, aber inhaltlich, also sachlich, glaube ich, ist es sehr gut, was sie halt schreiben, ja. Und Divine Renovation auch super, die machen ja auch super Arbeit in diesem ganzen Bereich, finde ich. Ich glaube, wichtig ist, dass man schon ein bisschen eine \u00dcbersicht hat, \u00fcber unterschiedliche Dinge, aber dann auch hinh\u00f6rt, was will Gott f\u00fcr uns, weil eben Copy-Paste wird nicht funktionieren. Ich glaube, man muss irgendwie herausfinden, was will der Herr f\u00fcr uns in unserem Kontext?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich h\u00f6re raus, es ist sinnvoll, sich mit Literatur zu besch\u00e4ftigen, aber dann eher auf den Heiligen Geist zu h\u00f6ren. Eins empfehle ich nat\u00fcrlich trotzdem gerne, unseren Lesern, n\u00e4mlich tats\u00e4chlich dein Buch, Forming Apostels Transform the World. Gibt es leider in Deutschland gar nicht gut zu bekommen, aber ich habe mir ein paar Exemplare nat\u00fcrlich aus \u00d6sterreich schicken lassen und vor allem f\u00fcr alle H\u00f6rer, es wird noch eins verlost, von dem her: Schaut na chher in die Shownotes rein, da bekommt ihr vielleicht auch eins frisch aus \u00d6sterreich sozusagen geliefert. Ich finde es sehr lesenswert und empfehlenswert, von dem her nichts zum Kopieren, das stimmt, aber gute Anregungen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist auch die Idee, als ich das geschrieben habe und was ich halt immer empfehlen w\u00fcrde, ist, es geht nicht um Copy-Place, aber es geht sehr wohl um Prinzipien versuchen zu finden. Und ich glaube, es gibt sehr wohl auch Prinzipien, ich glaube, die wir hier, wie bei uns, sehr gut zu einem fruchtbareren Weg im Weingarten des Herrn gef\u00fchrt haben, die ich, glaube ich, auch in den Bergen s\u00fcdlich von Salzburg funktionieren w\u00fcrden. Aber nat\u00fcrlich, der Kontext ist ganz anderes. Und man muss halt \u00fcberlegen, was hei\u00dfen diese Prinzipien? Und ich glaube, so sollte man diese ganzen B\u00fccher und Podcasts und so weiter auch anh\u00f6ren, mit diesem Blick, was sind da Prinzipien dahinter, die ich rauslesen kann, die mir helfen k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zum Schluss, ihr wollt ja als Resource Church anderen Leuten helfen, aber vielleicht, wie kann man euch helfen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann man uns helfen \u2026 Wir sind nicht mehr zu helfen. Nein, nein, nein. Ja, also f\u00fcr uns beten einerseits, das meine ich jetzt nicht, jetzt einfach nur als irgendwie Floskel oder so. Ich glaube wirklich, das Gebet ist das Allerwichtigste. Beten auch, dass wir irgendwie die Spende finden, die wir brauchen f\u00fcr unser Haus. Es ist eine ganz gro\u00dfe Herausforderung, ja, dass wir da halt vorankommen. Und wir suchen auch immer wieder gute Leute, die bereit sind. Zum Beispiel jetzt, wir haben wieder einen Job offen, Bewerbungen laufen f\u00fcr Bereiche, f\u00fcr Youth Pastor, also mit jungen Leuten zu arbeiten. Ja, schaut es mal gerne auch vorbei bei uns, wenn ihr Anfragen habt, hey, sucht da noch jemand. So kann man uns auch helfen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Den Link zu eurer Spendenseite und zur Jobbeschreibung werde ich noch unten beif\u00fcgen. Vielleicht f\u00e4llt da was ab. Das w\u00e4re doch sehr sch\u00f6n. Ganz herzlichen Dank, lieber Pater George, f\u00fcr dieses erkenntnisreiche Gespr\u00e4ch. Es war mir wie immer eine sehr gro\u00dfe Freude.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Danke dir. Es war f\u00fcr mich auch eine Freude.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Liebe Zuh\u00f6rer, sch\u00f6n, dass ihr, sch\u00f6n, dass du heute wieder mit dabei warst. Danke f\u00fcrs Zuh\u00f6ren und ich freue mich auf das n\u00e4chste Mal. Bis dahin, schreib uns gerne dein Feedback, deine Fragen, deine Empfehlungen und W\u00fcnsche, einfach alles an podcast@gemeinde-pflanzen.net. Schau auch gerne auf unsere Internetseite gemeinde-pflanzen.net vorbei. Dort findest du auch die ganzen Links und die Infos auch zur heutigen Folge und nat\u00fcrlich auch die Infos zur Verlosung des Buches. Wenn es dir gefallen hat, empfehle uns gerne weiter. F\u00fcr heute w\u00e4re alles Gute, sei gesegnet.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist nur eine halb-automatisch erstellte Transkription. Hier sind also durchaus Fehler vorhanden! Bitte h\u00f6ren Sie in den Originalton hinein! 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